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ČGS Olomouc

Höhlen Tvarožné díry

Die Höhlen Tvarožné díry befinden sich im oberen Talteil des Flusses Morava (March), an der Stelle, wo der Fluss eine Linie von kristallischen Kalksteinen (Marmore) quer überschneidet. Auf der Oberfläche öffnet sich die Höhle in ein paar Eingänge, die den unterirdischen Lauf rauflassen und gelegentlich als Hochwasserschluc­klöcher des Flusses Morava dienen. Die Gesamtlänge der Höhle ist 184 m, wovon 60 m von einem aktiven unterirdischen Wasserlauf durchflossen wird. Die Höhlen Tvarožné díry sind die am längsten bekannten Höhlen im Gebiet vom Glatzer Schneeberg (Králický sněžník). Die ersten Erwähnungen kommen vom Ende des 17. Jahrhundert. Nach einer Legende lagerten hier Goldgräber das Werkzeug. An den Wänden der Höhle bilden sich Sinter (Schichten von gesetztem Kalzit) und unter der Wasserfläche lassen sich auch kleine Tropfsteine erblicken. Interessant ist auch das Vorkommen von wassegesättigtem Sinter – Mondmilch (im Volksmund „Quark“ genannt), wonach die Höhle benannt wurde. Die unterirdischen Räume dienen als ein wichtiges Winterquartier der Fledermäuse, wovon die meisten zu insbesondere geschützten Tierarten gehören.

GPS Position

N 50° 11.039', E 16° 50.528'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Česká geografická společnost
Mgr. Petra Karvánková, Ph.D.
Katedra geografie PF JU v Českých Budějovicích, Jeronýmova 10, 371 15 České Budějovice
Tel.:+420 387 773 063
e-mail:karvikus@seznam.cz
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