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Stille Sarka

Das Entstehen des Villenviertels Baba

Die Kolonie entstand in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts als ein Beispiel des exemplarischen Wohnens des Vereins des Tschechoslowa­kischen Werkes. Die Haustypen sind unterschiedlich, mit einer Wohnung oder mit zwei Wohnungen, oder es handelt sich um Villen mit einem Atelier. Ihre Reihenfolge erinnert an ein Schachbrett, ist horizontal in mehreren Reihen, aufsteigend übereinander in der Landschaft so situiert, sodass sie die zweite Reihe nicht beschatten. Es wurde präsentiert, dass die Häuser sehr modern gebaut werden, mit der Zentralheizung, warmem Wasser, mit der modernen elektrischen Beleuchtung, überall genug Luft, Tageslicht und Sonne. Aus Spargründen rechnete man mit einer genossenschaf­tlichen Wäscherei und einem Gruppentelefon. Große Aufmerksamkeit wurde auch dem Garten gewidmet. Die Grundstücke hatten von 420 bis 1520 m2. Auch das Gesamtaussehen sollte perfekt sein. Die Straßen und Gehwege sollten vorbildlich aussehen und sollten öffentliche elektrische Beleuchtung haben. Separat sollten auch die Hausschilder beleuchtet werden. Der Bau der bisherigen massiven Zäune und Mauer sollte eingeschränkt werden und eher mit Heckenzäunen ersetz werden. Der Autor der urbanistischen Konzeption war Pavel Janák. Die Kolonie wurde allmählich zwischen 1932–40 gebaut. Die Villenkolonie wurde als Ausstellung des modernen Wohnens präsentiert. Die Ausstellung begann am 7. September 1932 und dauerte bis zum Winter. Insgesamt kamen 12 000 Besucher. 8 Häuser waren ein Teil der Ausstellung. Die Menschen konnten die neuen Villen besuchen und die funktionalistische Architektur bewundern. Seit 1993 ist Baba eine Denkmalzone, der Schutz ist jedoch nicht ausreichend. Der Text wurde mit Hilfe von Informationsquellen auf http://www.jedinak.cz geschrieben (Artikel von Petr Volf).

GPS Position

N 50° 6.858', E 14° 23.095'
[GPX]

[MAPY.CZ]

Kontakt

Ústav pro ekopolitiku, o.p.s.
PhDr. Leona Kupčíková
Tel.:+ 420 224 828 257
e-mail:leona.kupcikova@ekopolitika.cz
http://www.ekopolitika.cz